SimCity

SimCity (2013)

Die perfekte Stadt bauen

SimCity bringt den Strategiespiel-Klassiker mit hübscher Grafik und frischem Gameplay zurück auf den PC. Als Bürgermeister einer Stadt errichtet man Wohngebäude, Industrieparks und versorgt die Bewohner mit allem, was sie für ihre Arbeit und Freizeitvergnügen benötigen. Ganze Beschreibung lesen

Vorteile

  • liebevoll gestaltete Städtebau-Simulation
  • reich an vielen Details
  • ausgefeiltes Wirtschaftssystem
  • Nachbarschaftshilfe
  • wechselnde Herausforderungen

Nachteile

  • setzt ständige Onlineverbindung voraus
  • überlastete Server sorgen für Spielabbrüche

Ausgezeichnet
9

SimCity bringt den Strategiespiel-Klassiker mit hübscher Grafik und frischem Gameplay zurück auf den PC. Als Bürgermeister einer Stadt errichtet man Wohngebäude, Industrieparks und versorgt die Bewohner mit allem, was sie für ihre Arbeit und Freizeitvergnügen benötigen.

Vom kleinen Dorf zur Metropole

Das Spielprinzip der Städtebau-Simulation SimCity ist seit der ersten Version auf dem Commodore 64 unverändert: Spieler errichten Städte aus dem Nichts.

Als virtueller Bürgermeister sorgt man in SimCity für Bauland, Wohngebiete, lässt Straßen asphaltieren, Industrieparks anlegen und verbindet Gewerbe- und Wohngebiete mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Nur zufriedene Einwohner sind gute Steuerzahler

Das Ziel von SimCity besteht darin, die richtige Balance aus Einnahmen und Zufriedenheit der Einwohner zu finden. Sicherheit, Jobs, flüssiger Verkehr und breite Freizeitaktivitäten sorgen für glückliche Bürger, die gern Steuern zahlen. Naturkatastrophen, Kriminalität, schlechte Luft, verstopfte Straßen, Stromausfälle oder Brände sorgen für das Gegenteil - wie im wahren Leben.

Überschüsse geförderter Rohstoffe lassen sich über einen Markt benachbarten Städten zum Handel anbieten. Eigene Engpässe kann man ebenfalls rasch über den Markt schließen, indem man Strom, Wasser oder Dienstleistungen einkauft. Großprojekte wie Staudämme oder Flughäfen errichtet der Spieler zusammen mit benachbarten Städten derselben Region. Längere Bauvorhaben schließt man geschwind per Zeitraffer ab.

SimCity lässt sich wahlweise allein, mit Freunden oder mit beliebigen Onlinespielern starten. Über Online-Ranglisten kann man seine Leistungen mit anderen Spielern vergleichen. Darüber hinaus sorgen wechselnde Herausforderungen für Abwechslung. SimCity setzt zum Spiel den Spiel-Client Origin sowie eine bestehende Internetverbindung voraus.

Stadtplanung mit Maus und Köpfchen

Die Stadt plant man in SimCity mit der Maus. Mit linker und rechter Maustaste neigt und bewegt man die Ansicht. Per Scrollrad zoomt man in das Geschehen hinein - auf Wunsch so dicht, dass man jeden Einwohner einzeln erkennen kann. Klickt man einen Bürger an, informiert eine Texttafel, was er gerade tut.

Über eine Aktionsleiste wählt man Bauvorhaben aus. Häuser errichtet man allerdings nicht selbst, sondern weist Gebiete als Bauland, Gewerbegebiet oder Industriepark aus. Was für Häuser, Geschäfte oder Industrieanlagen tatsächlich gebaut werden, entscheiden in vielen Fällen die Bewohner selbst. Ausnahmen sind Nutzgebäude wie Feuerwehr, Polizeiwachen, Kraftwerke und dergleichen.

Wichtige Entscheidungen richtig fällen

Im Verlauf des Spiels informieren Einwohner über Sprechblasen über ihre Wünsche und Anliegen. Darüber hinaus kann der SimCity-Bürgermeister Statistiken über die Bevölkerungsentwicklung, Zufriedenheit, Verschmutzung und Kriminalität zu Rate ziehen, um die richtigen Entscheidungen für die weitere Stadtplanung zu fällen.

Über eine Regions-Übersicht hat man andere Städte im Blick und kann den Nachbarn einen Besuch abstatten. Das ist obendrein eine praktische Inspirationsquelle für die eigenen Bauvorhaben.

Folgenreiche Freiheit

SimCity gewährt dem Spieler viel Freiheit, zeigt ihm aber auch rasch die Folgen seiner Entscheidungen. Handelt man klug, steigen die Einnahmen und Einwohnerzahlen. Andernfalls verliert man dank flüchtender Bewohner Steuergelder und hat obendrein kostspielige Probleme zu bewältigen.

Hübsche Grafik und viele Details

Keiner der SimCity-Vorgänger sah so hübsch aus. Die mit bunten Gebäuden gespickten Städte versprühen ein wenig Comic-Flair. Zoomt man in die Welt hinein, kann man viele Details beobachten: Lodernde Flammen schlagen aus brennenden Gebäuden, ehe die Feuerwehr mit Blaulicht und Sirene anrückt, die Rauchschwaden eindämmt und Hab und Gut rettet. Jeder Bewohner ist liebevoll animiert, hat einen eigenen Namen und vermittelt so etwas wie Persönlichkeit. Begleitet wird das Spiel von angenehmer Hintergrundmusik.

Abhängig von unzuverlässigen Servern

Weniger Begeisterung lösen die Online-Server aus, die zum Start von SimCity hoffnungslos überfordert sind und für unerfreuliche Spielabbrüche auch dann sorgen, wenn man für sich allein spielen möchte.

Fazit: Bunte Städte, viel Liebe zum Detail und schlechte Online-Server

Noch nie fühlte sich die Stadtsimulation SimCity so lebendig an wie in der Neuauflage. Jeder einzelne Bewohner verfolgt seine eigenen Ziele. Das schlägt eine Brücke zum Spieler: Man fühlt sich verantwortlich!

Die vielen Baumöglichkeiten und das komplexe Wirtschaftssystem zusammen mit der ausgeklügelten Nachbarschaftshilfe sorgen für lang anhaltenden Spielspaß. Weniger Grund zum Jubeln liefern die mitunter überlasteten Server, von denen Spieler abhängig sind.

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